| Kanuschuppen |
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Die Pfadfinder in Dreis-Tiefenbach besitzen seit langer Zeit 6 Kanus mit passendem Trailer um diese auch transportieren zu können. Die Lagerung der Kanus mitsamt Trailer gestaltete sich auch seit langer Zeit schon als schwierig. Niemand wollte das Riesending haben. Daher standen sie lange Zeit in einem ausgedienten Bunker in Dreisbe. Und dieser war zum einen viel zu niedrig und zu eng und zum anderen sehr feucht. Das hat weder den Holzpaddeln und Sitzbrettern noch den Metallringen der wasserdichten Tonnen gut getan. Aus diesem Misstand heraus initiierte unsere Roverrunde ein Projekt. Sie wollten mit Lokalpolitikern ins Gespräch kommen und auf diesen Umstand aufmerksam machen. Vielleicht kann ihnen ja die Politik helfen einen neuen Unterstand zu finden.... Westfälische Rundschau 06.12.2000 Pfadfinder reden mit Politikern Netphen-Dreis-Tiefenbach. Die Dreis-Tiefenbacher DPSG-Pfadfinder haben das Gespräch mit Kommunalpolitikern gesucht. "Politik" ist für sie seit längerer Zeit ein Wunschthema gewesen. Das Kreisjugendamt bot die Möglichkeit, am Beispiel eines konkreten Projekts weiterzukommen: Es ging um den Kanu-Unterstand, der erneuert werden muss. Die Politiker zeigen im Gespräch Finanzierungsmöglichkeiten vom Sponsoring bis zur Kooperation auf. Auch der Gedanke, neben kurzfristigen Aktionen mittelfristig zu planen, war für die Gruppe eine neue Anregung. Die beiden Gruppenleiter Dirk Strauss und Nicole Göbel wollen mit Sandra Thiemt vom Kreisjugendamt an dem Thema weiterarbeiten. Westfälische Rundschau 29.11.2001 Pfadfindern gelang Projekt im Zusammenspiel mit der Politik Netphen-Dreis-Tiefenbach. Nach gut einem Jahr Arbeit rechzeitig "wasserdicht" geworden ist der Kanuschuppen, den die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt-Georg in Dreis-Tiefenbach gebaut hat. Die 16- bis 18-jährigen "Rover" hatten am Beteiligungsprojekt des Kreisjugendamtes teilgenommen und die Unterbringungsprobleme mit den Gruppen-Kanus als Projekt ausgewählt, mit dem sie sich einmal (kommunal)politischen Zusammenhängen annähern wollten. Die Vertreter der Stadt Netphen vermittelten den Jugendlichen zunächst den Kontakt zur Firma Reichwald, in deren Werkshalle die Kanus vorübergehend Platz fanden. Dann wurde die Verbindung mit dem Luftsportverein aufgenommen, an dessen Halle ein Anbau errichtet werden konnte. Nach den Sommerferien 2001 begannen diese Arbeiten, die mittlerweile nicht nur die Rover, sondern den ganzen Stamm in Anspruch nahmen. Pfadfinder, Jungpfadfinder und auch die acht- bis elfjährigen Wölflinge machten mit. Jeden Tag und jedes Wochenende wurde gearbeitet. Geschäftsleute, eine Bau- und eine Holzbaufirma, außerdem viele Privatpersonen leisteten Unterstützung Westfalenpost 29.11.2001 Nach Richtfest erstmal Pause Dreis-Tiefenbach. (WP) Was im November letzten Jahres als Projekt der Roverstufe (16 bis 18 Jahre) begann, nähert sich nun dem Ende. Seit dem Sommer wurde von den Dreis-Tiefenbacher Pfadfindern ein Kanuschuppen gebaut, der am Wochenende wasserdicht gemacht wurde. Mit einem Modellprojekt des Kreises Siegen-Wittgenstein hatte alles begonnen. Dabei suchten Jugendliche den Kontakt zu Politikern, um ihre Arbeit vorzustellen und Sorgen und Nöte in der Jugendarbeit anzusprechen. Die Dreis-Tiefenbacher Pfadfinder suchten schon seit langem einen trockenen Unterstand für ihre Kanus. Durch Vermittlung der Netpher Politiker konnten sie vorübergehend in einer Werkshalle untergebracht werden. Nach weiteren Gesprächen stellte die Stadt den Pfadfindern ein Grundstück zur Verfügung, so dass ein Anbau an das Haus des Luftsportvereins geplant werden konnte. Nach Baubeginn wurde das Projekt so umfangreich, dass sich der ganze Stamm daran beteiligte. Fast täglich wurde an dem Schuppen gebastelt und gewerkelt. Auch die Pfadfinderstufe (14 bis 16 Jahre), die Jungpfadfinder (11 bis 14 Jahre) und die Wölflinge (8 bis 11 Jahre) halfen tatkräftig mit. Mit Hilfe einiger Geschäftsleute und Privatleute konnte kürzlich das Richtfest gefeiert werden. Die Außenanlagen wollen die Pfadfinder im Frühjahr in Angriff nehmen. |







